Ja zu NoBillag, Nein zum RTVG!

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Am 14. Juni stimmen wir über das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) ab. Neu müssten alle Haushalte Billag-Zwangsgebühren bezahlen, unabhängig davon, ob sie ein Empfangsgerät besitzen oder nicht. Das NoBillag-Komitee lehnt diese absurde Ausdehnung des Gebührenzwangs selbstverständlich ab. Gleichzeitig ist es nun umso wichtiger, Unterschriften zur Abschaffung der Billag-Gebühren zu sammeln.

Geht es nach dem Bundesrat und dem Parlament, sollen in Zukunft alle Haushalte Billag-Zwangsgebühren bezahlen müssen. Ob man zuhause ein Empfangsgerät stehen hat, interessiert in Zukunft auch niemanden mehr. Damit wolle man sich den bürokratischen Kontroll-Aufwand durch die Billag sparen. Nur: Diese Argumentation ist in etwa so absurd, wie wenn die SBB verlautbaren würde, dass nun jeder Bürger ein Zwangs-GA kaufen müsse, damit man sich die Kontrolleure in den Zügen sparen könne.

Das NoBillag-Komitee spricht sich deshalb klar gegen die Ausweitung der Gebühren-Abzockerei aus und ruft die Stimmbürger dazu auf, am 14. Juni 2015 das neue RTVG an der Urne abzulehnen.

Nur: Selbst wenn wir es schaffen, am 14. Juni ein Nein zum neuen RTVG zu erzielen, würde dies nichts am bisherigen unbefriedigenden Zustand ändern. Wir würden weiterhin durch die Billag abgezockt – und zwar jährlich mit 451.10 Franken. Es leuchtet nicht ein, wieso nicht jeder selbst bestimmen können soll, was er mit seinem hart erarbeiteten Geld anstellen will. Wir brauchen keine bevormundende Institution, die uns vorschreibt, jährlich 451.10 Franken für unseren Radio- oder Fernsehkonsum auszugeben. Wir sind freie Bürger und sollen auch entsprechend die freie Wahl haben.

Deshalb ist es elementar wichtig, nun Unterschriften für die NoBillag-Initiative zu sammeln, um die Billag-Zwangsgebühren endlich abzuschaffen. Noch fehlen rund 40‘000 Unterschriften bis Ende Jahr. Wenn alle mitanpacken, ist das sicherlich zu schaffen. Hier geht’s zum Unterschriftenbogen. Hier können Unterschriftenbogen bestellt werden.

Euer NoBillag-Team