"NO SRG"-Initiative? Vonwegen!

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Immer wieder wird behauptet, die NO-Billag-Initiative wolle die SRG abschaffen. Dieser Vorwurf ist grundfalsch.

SRG-Generaldirektor Roger de Weck behauptete in einem Interview kürzlich wider bessers Wissen, die No-Billag-Initiative könne man auch No-SRG-Initiative nennen. In die gleiche Richtung stiess Nick Lüthi in einem Artikel in der «Medienwoche». Er betitelte die No-Billag-Initianten als «SRG-Abschaffer».

Diese Vorwürfe könnten falscher nicht sein. Wer für die Abschaffung der Billag-Zwangsgebühren eintritt, ist nicht automatisch ein Gegner der SRG, sondern primär ein Verfechter der Freiheit. Jeder soll selbst bestimmen können, für was er sein hart erarbeitetes Geld verwenden möchte, ohne durch den Staat bevormundet zu werden.

No-Billag-Komiteemitglieder haben immer wieder darauf hingewiesen, dass es ihnen nicht um die Abschaffung der SRG geht. Die SRG soll weiterhin existieren und Sendungen ausstrahlen dürfen. Sie muss sich in Zukunft lediglich selbst finanzieren – wie jedes andere Unternehmen auch.

Wie das gehen soll? Ganz einfach: Die SRG könnte sich beispielsweise durch die Ausstrahlung von Werbung finanzieren. Das hat den Vorteil, dass die ausgestrahlten Programme kostenlos konsumiert werden können. Es gibt allerdings auch Menschen, die sich enorm ab Werbung stören. Diesen steht es selbstverständlich frei, bei einem entsprechenden Anbieter Pay-TV-Abos zu lösen, mit welchen man werbefrei fernsehen kann. Es stehen aber auch alternative Finanzierungsmethoden wie etwa das Crowdfunding zur Verfügung. Es ist nach der Annahme der No-Billag-Initiative Sache der SRG, welche Finanzierungsmethode (oder ein Mischmodell daraus) sie verwenden möchte. Die Initiative macht der SRG dabei keinerlei Vorschriften.

Hauptsache ist, dass die unsägliche Billag-Abzockerei am Volk endlich ein Ende nimmt. Es kann nicht sein, dass uns die Billag gegen unseren Willen Jahr für Jahr 451 Franken zur Tasche rauszieht. Damit muss Schluss sein!

 

 

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