Weniger Schweiz bei SRF

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Gestern wurde pub­lik, dass das mit Bil­lag-Zwangs­ge­bühren finanzierte SRF in Zukun­ft weniger auf “Swiss­ness” set­zen und dafür Europa mehr ins Zen­trum stellen will.

Es geht offen­sichtlich um poli­tis­che Bee­in­flus­sung der Zuschauer. Nun zanken sich Poli­tik­er: Die einen find­en das gut, die anderen nicht.

Man kann von der Swiss­ness beim Fernse­hen hal­ten, was man will. Das Kern­prob­lem dieses Stre­its ist aber ein­mal mehr die Bil­lag-Zwangs­ge­bühr. Dadurch, dass jed­er in der Schweiz gezwun­gen wird, 462.40 Fr. für die Finanzierung von SRF zu bezahlen, wird das Schweiz­er Fernse­hen ein Politikum.

Wür­den die Zwangs­ge­bühren abgeschafft, gäbe es mehr Raum für die Medi­en­frei­heit und Medi­en­vielfalt, da dann die restlichen Anbi­eter weniger vom Qua­si-Monop­o­lis­ten SRG ver­drängt wür­den. Die Kon­sumenten kön­nten jene Sender frei­willig unter­stützen (z.B. durch Pay-TV), die sie sehen wollen und die ihre Bedürfnisse am besten abdeck­en. Andere wollen vielle­icht gar nicht fernse­hen und das Geld lieber für son­stige Zwecke auf die Seite leg­en. Die Haupt­sache ist: Alle kön­nen ihren Zie­len und Wün­schen nachge­hen. Nie­mand hat das Recht, jemand anderes zu zwin­gen, für etwas zu bezahlen, das er gar nicht will.

Deshalb: Schaf­fen wir die Bil­lag-Gebühren ab; damit wir Kon­sumenten wieder selb­st entschei­den kön­nen, für was wir unser hart erar­beit­etes Geld aus­geben wollen.