Newsletter: 11. Dezember 2016

 

https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/v/t31.0-8/12370701_421760521332452_2184878765431426805_o.jpg?oh=c91bad4b36f06092ccfdd108fd02d71a&oe=58BD7773

Geschätzte «No Billag»-Sympathisanten

Heute vor einem Jahr hat­te der Vere­in «No Bil­lag» bei der Bun­deskan­zlei die Volksini­tia­tive «Ja zur Abschaf­fung der Radio- und Fernse­hge­bühren (Abschaf­fung der Bil­lag-Gebühren)» mit 112’191 gülti­gen Unter­schriften ein­gere­icht. Was ist sei­ther geschehen? Wo ste­hen wir?

«No Bil­lag» bedeutet nicht «No SRG»

Erwartungs­gemäss hat die SRG noch am Tag der Ein­re­ichung der Unter­schriften ihren Kampf gegen die No-Bil­lag-Ini­tia­tive lanciert. Sie ver­bre­it­et auf allen Kanälen die Behaup­tung, die No-Bil­lag-Ini­tia­tive sei in Wahrheit eine No-SRG-Ini­tia­tive. Diese unehrliche Panikmache, wonach eine Annahme der Ini­tia­tive das Ende der SRG bedeuten würde, ist nach­weis­lich falsch: Im Ini­tia­tiv­text ste­ht kein Wort von der SRG geschrieben. Vielmehr ver­langt sie die Abschaf­fung der Bil­lag-Zwangs­ge­bühren.

Die SRG wird es auch in Zukun­ft geben, sofern eine Nach­frage nach ihren Pro­gram­men beste­ht. Sie müsste sich lediglich auf dem freien Markt finanzieren, wie die meis­ten anderen Unternehmen auch. Das kön­nte sie zum Beispiel tun, indem sie ihre Pro­gramme entwed­er mit Wer­bung finanziert (so wie das Tele Züri und andere Pri­vat­sender machen) oder mit Pay-TV-Gebühren (ana­log zu Net­flix, Tele­club etc.). Sehen Sie sich zu diesem The­ma auch das TV-Duell in der Sendung «Hal­lo SRF» an, in welchem «No Bil­lag» dem SRF-Direk­tor aufzeigt, wie sich SRF auch ohne Bil­lag-Zwangs­ge­bühren behaupten kön­nte.

Gefährdete Medi­en­frei­heit

Auch der Bun­desrat stellt sich in sein­er veröf­fentlicht­en Botschaft mit faden­scheini­gen Argu­menten gegen die No-Bil­lag-Ini­tia­tive, was nicht über­rascht. Heute ist er es, der die Gebühren­höhe fest­set­zt und Konzes­sio­nen erteilt. Damit kon­trol­liert die Regierung indi­rekt die Berichter­stat­tung in den Medi­en – vor allem jene der SRG. So erstaunt es kaum, dass die SRG der Regierung nicht mit der nöti­gen kri­tis­chen Dis­tanz begeg­net. Ein Grossteil der Ein­nah­men der SRG hängt vom Good­will der Poli­tik ab. Der Jour­nal­ist Ron­nie Grob hat­te in sein­er Unter­suchung her­aus­ge­fun­den, dass die SRG sehr staat­snah berichtet und vor allem als Sprachrohr der Poli­tik­er und der Ver­wal­tung fungiert. Die Medi­en­frei­heit bleibt dabei auf der Strecke. Keine Ver­hält­nisse also, wie man es sich in einem freien Land wün­schen würde.

Die gefährliche Nähe zwis­chen den Medi­en und der Regierung muss ein Ende haben. Mit der Abschaf­fung der Bil­lag-Zwangs­ge­bühren erfol­gt die längst erforder­liche Tren­nung zwis­chen Medi­en und Staat. Lesen Sie zu diesem The­ma auch den Gast­beitrag in der NZZ vom 20. Okto­ber 2016. Eine Abschaf­fung der Bil­lag-Zwangs­ge­bühren führt auch nicht zu ein­er «Berlus­con­isierung der Medi­en­land­schaft» und hat für die Sprachre­gio­nen keine Nachteile zur Folge, wie in diesem Inter­view mit der Zeitung «20 Minuten» dargelegt wird.

https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/v/t31.0-8/10448699_147049285470245_7921093842738017889_o.jpg?oh=3f9800795da852ab447940f6aeb05184&oe=58F04EA3

Unter­stützen Sie jet­zt unseren Kampf gegen die Bil­lag-Zwangs­ge­bühren

Die No-Bil­lag-Ini­tia­tive gelangt voraus­sichtlich Ende 2017 oder im Jahr 2018 zur Abstim­mung. Bis zu diesem Abstim­mung­ster­min gibt es noch viel zu tun. Wir sind auf Ihre Unter­stützung angewiesen, um gegen die Über­ma­cht aus SRG, Bil­lag, Poli­tik und weit­eren Prof­i­teuren des heuti­gen Sys­tems antreten zu kön­nen. Wir wis­sen, dass wir für das Richtige und Gerechte kämpfen, denn jed­er soll selb­st entschei­den kön­nen, für was er sein hart ver­di­entes Geld aus­geben möchte. Jedoch kön­nen wir unser Ziel nur erre­ichen, wenn wir die nötige finanzielle Unter­stützung von unseren Sym­pa­thisan­ten erhal­ten, um eine schlagkräftige Abstim­mungskam­pagne zu führen.

Was hal­ten Sie von fol­gen­dem Vorschlag: Sie lassen uns eine Spende in der Höhe von ein­er oder zwei Bil­lag-Jahres­beiträ­gen zukom­men – und wir wer­den im Gegen­zug alles dafür geben, dass Sie in Zukun­ft nie mehr dazu gezwun­gen wer­den, Bil­lag-Gebühren zu bezahlen? Klingt das fair? Falls ja, dür­fen Sie diesen Deal gerne besiegeln, indem Sie uns entwed­er auf unser­er Web­site via Pay­Pal oder mit­tels ange­hängtem Ein­zahlungss­chein Ihre Unter­stützung zukom­men lassen. Natür­lich dür­fen Sie uns auch kleinere oder grössere Beiträge spenden. Für Ihre Unter­stützung bedanken wir uns auf jeden Fall ganz her­zlich im Voraus.

Falls Sie weit­ere Infor­ma­tio­nen wün­schen oder Anre­gun­gen haben, dür­fen Sie uns gerne unter fol­gen­der Email kon­tak­tieren: info@nobillag.ch.

Wir wün­schen Ihnen und Ihren Lieb­sten schöne Fest­tage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Mit fre­undlichen Grüssen,

Ihr «JA zur Abschaf­fung der Bil­lag-Zwangs­ge­bühren» — Team

no_billag_logo_750x860

Zahlungsverbindung