NZZ: SRG muss redimensioniert werden

In der NZZ vom 8. März kom­men­tiert Michael Schoe­nen­berg­er zur No-Bil­lag-Ini­tia­tive, die SRG sei “in den ver­gan­genen Jahren zu stark gewach­sen”. Sie sei “in Bere­ichen tätig, in welchen es einen pri­vat­en Markt gibt”. Deshalb müsse die SRG “red­i­men­sion­iert” wer­den. Die No-Bil­lag-Ini­tia­tive gehe allerd­ings “zu weit”, weshalb ein Gegen­vorschlag “angezeigt” sei.

Die im Juni 2015 hauchdünn angenommene Revi­sion des Radio- und Fernse­hge­set­zes (RTVG) und damit die Ein­führung der Medi­enkopf­s­teuer wider­spreche nicht nur dem lib­eralen Staatsver­ständ­nis, sie führe auch zu dem, was die SRG immer zu ver­mei­den ver­suchte: “Die nun­mehr staatlich finanzierte Anstalt gerät in den Fokus der Politik.”
Orig­i­nal­doku­ment