Weltwoche: Lehrerin Billag

Die Inkasso-Stelle für die Empfangsgebühren betreibt Propaganda im Schulzimmer.

Weltwoche: Lehrerin Billag

20Minuten: «Schüler werden zu Billag-Knechten umerzogen»

Die Billag AG schlägt Wissen über Radio- und Fernsehgebühren für Schüler als Lernziel vor.

Unfassbar!

Es kann doch nicht sein, dass die Billag Kinder an Schulen indoktrinieren mit dem Ziel, sie zu unterwürfigen Zwangsgebühren-Zahlern zu machen! Wer stoppt diese totalitären Umerziehungsmethoden?

20Minuten: «Schüler werden zu Billag-Knechten umerzogen»

Weltwoche: Bumerang aus Lausanne

Die Billag hat jahrzehntelang zu Unrecht Mehrwertsteuern kassiert. Diese landeten grösstenteils beim Schweizer Radio und Fernsehen. Jetzt drohen gewaltige Rückforderungen.

Weltwoche: Bumerang aus Lausanne

Klein Report: «Chance zur Profilierung»: Partei up! unterstützt No-Billag

Die No-Billag-Initiative erhält Verstärkung im Abstimmungskampf: Auch die Unabhängigkeitspartei up! setzt sich neu schwerpunktmässig für die Abschaffung der Gebühren ein. Deshalb schickt sie nun ihr Vorstandmitglied Silvan Amberg ins Präsidium des Vereins NoBillag.

Klein Report: «Chance zur Profilierung»: Partei up! unterstützt No-Billag

Blick: Bundesrat soll billigere SRG prüfen

Die Medienpolitiker des Nationalrats haben die Beratung der No-Billag-Initiative in den Sommer verschoben. Eine wirklich gute Nachricht für die SRG ist das nicht.

Blick: Bundesrat soll billigere SRG prüfen


Bundespräsidentin und Medienministerin Doris Leuthard soll bis im Sommer aufzeigen,
was die SRG mit weniger Zwangsgebühren leisten könnte.

Werbewoche: Nationalratskommission denkt über Einsparungen bei der SRG nach

Die Fernmeldekommission des Nationalrats (KVF) will von der Verwaltung zusätzliche Informationen im Zusammenhang mit der Initiative zur Abschaffung der Billag-Gebühren. Insbesondere will sie wissen, welche Folgen Einsparungen für die SRG hätten.

Werbewoche: Nationalratskommission denkt über Einsparungen bei der SRG nach

Persönlich: Einsparungen bei der SRG im Visier

Die Fernmeldekommission des Nationalrats (KVF) will von der Verwaltung zusätzliche Informationen im Zusammenhang mit der Initiative zur Abschaffung der Billag-Gebühren. Ausserdem verlangt die KVF eine Rückerstattung der Mehrwertsteuern.

Persönlich: Einsparungen bei der SRG im Visier

Watson: Vielleicht gibt’s von der Billag ein bisschen Geld zurück

Einem Antrag der SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher zufolge sollen rückwirkend auf fünf Jahre die Mehrwertsteuerbeträge an alle Konsumenten und Unternehmen zurückbezahlt werden.

Watson: Vielleicht gibt’s von der Billag ein bisschen Geld zurück

Gastbeitrag: Zuviel Gebühren für ein zu grosses Angebot!

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, was mit den 462 Franken passiert welche jeder von uns (heute jeder der ein Empfangsgerät für Radio / TV besitzt, ab 2019 jede und jeder, auch ohne ein Empfangsgerät) bezahlen muss? Wenn man sich allgemein mit den Gebühren befasst, fällt auf, dass die SRG 1.2 von insgesamt 1.3 Milliarden Franken der Gebühreneinnahmen für den sehr gut ausgebauten „Service Public“ erhält (Zahlen Bund 2014). Von diesen Zwangsgebühren fliessen lediglich 54.5 Mio. Franken an lokale und regionale Rundfunkanbieter und rund 54 Millionen an den Inkassobetrieb Billag. Das Angebot der SRG ist so umfangreich gewachsen, dass eine gebührengerechte Nutzung ausgeschlossen ist. (Auszug Gebührenaufteilung am Ende des Beitrages)

Das Budget der SRG von 1.2 Milliarden Franken wird jedes Jahr voll ausgeschöpft und Signal gegeben, dass das Budget für den angebotenen Service bei aktuellem Umfang nicht ausreicht. Jeder der die Politik der  Staatsbetriebe kennt (Beispiel Armee) weiss, dass das Budget, welches bewilligt wurde, in jedem Fall genutzt werden MUSS, um keine Kürzungen hinnehmen zu müssen oder eine mögliche Erhöhung des Budgets zu verpassen. Wie stark die SRG das Budget bei steigenden Gebühreneinnahmen ausschöpft (zunehmende Bevölkerungszahl sowie Firmen die nun ebenfalls Gebühren bezahlen müssen), wird deutlich, bei der kleinen und noch nicht vollständigen Auflistung an „Service Public“, welcher mit den Gebühren finanziert wird:

  • Srf1
  • Srf2
  • Srf info
  • RTS un
  • RTS Deux
  • RSI LA 1
  • RSI LA 2
  • Radio Srf 1 (regional Unterschiedliche Programme)
  • Radio Srf 2
  • Radio Srf 3
  • Radio Srf 4 news
  • Radio Srf virus
  • Radio Srf Musikwelle
  • La Première
  • Espace 2
  • Couleur 3
  • Option Musique
  • Rete Uno
  • Rete Due
  • Rete Tre
  • Radio Rumantsch
  • Swiss Satellite Radio (SSatR – Radio Swiss Pop, Radio Swiss Classic, Radio Swiss Jazz)
  • Srf3 Handy App
  • Sportübertragungen (Fussball / Hockey / Ski / Olympia / Tennis / Motorsport / etc.)
  • SRF Meteo (Gesamte Abteilung für alle Sender und Formate)
  • Eigenproduzierte Dok-Serien (Srf abschlussklasse / Abenteuer New York / Äquator/ Assistenzärzte / Auf und davon / die Weltverbesserer / Donau / grüezi Schweiz / IKRK / Internatsschule ftan / Ja, ich will / Kreuzfahrt / Kriminalfälle / Langstrasse / Liebe auf Umwegen / Old burma road / Rega 1414 / Seidenstrasse / Tatort Matterhorn / Wir sind die Schweiz etc.)
  • Sendungen (SRF Dok / Reporter / CH: Filmszene / Mitenand / Netz Natur / Sternstunde Kunst / Sternstunde Musik / Sternstunde Religion
  • Webdoks (Spitzel, Spione / IKRK / Donau / Seidenstrasse / Langstrasse)
  • Diverse Sendungen (bsp. Glanz und Gloria / 1 gegen 100 / 52 beste Bücher / Aeschbacher / Arena / Giacobbo und Müller / Der Bestatter / Tatort / etc. etc. etc. https://www.srf.ch/sendungen-a-z )
  • Radio SRF 3 diverse Einschübe zu Musikprogramm wie Satiriker / Filmkritiker / Gametester / etc.
  • Online Podcast Streaming Angebot

             
Quelle SRG
Auszug aus den auffindbaren Quellen Online zu den Kosten der ausgestrahlten Sendungen des Schweizer Fernsehens SRF

(Randnotiz: Branchenweit zahlt die SRG überdurchschnittlich hohe Löhne an Ihre Angestellte.)

Produktionskosten für eine Schweizer Ausgabe des „Tatort“ betragen rund 2.1 Millionen Franken. Eine einstündige Episode des „Bestatters“ kostet 719‘000 Franken. Quelle  https://www.nzz.ch/schweiz/ein-tatort-kostet-21-millionen-franken-1.18633322

Showreihen und mehrteilige, zumeist live ausgestrahlte Showevents wie «Die grössten Schweizer Talente», «Happy Day», «Donnschtig-Jass» oder «SRF bi de Lüt – Live» kosten durchschnittlich 549‘000 Franken pro Folge. Die Kosten für einmalige Showevents wie «Viva Volksmusik», «SwissAward», «Kilchspergers Jass-Show», «100% Schweizer Musik», «Jetzt oder nie – Lebe deinen Traum» oder Spezialausgaben bestehender Quizsendungen liegen im Schnitt bei 597‘000 Franken. Neben Shows hat SRF am Samstagabend auch Theater-, Konzert- und Kleinkunstaufzeichnungen im Programm, die mit durchschnittlich 122‘000 Franken zu Buche schlagen. Mehrmals pro Jahr ist SRF Partner bei internationalen Koproduktionen wie «Spiel für dein Land», dem «Eurovision Song Contest» oder «Hit auf Hit». Die finanzielle Beteiligung von SRF beträgt durchschnittlich 184‘000 Franken.

Seit 2008 sind Viktor Giacobbo und Mike Müller mit ihrem satirischen Wochenrückblick am späten Sonntagabend in «Giacobbo / Müller» auf Sendung. Die beiden Satiriker kommentieren in ihrer Late-Night-Show die Geschehnisse der vergangenen sieben Tage. Rund 30 Folgen von «Giacobbo / Müller» in einer Frühlings- und einer Herbststaffel strahlt SRF jährlich aus. Dazu kommen auf dem Sendeplatz fünf Folgen von «Comedy aus dem Labor», einem Querschnitt durch die vielfältige Schweizer Comedy-Szene. Michel Gammenthaler präsentiert Komiker und Kleinkünstler mit neuen Bühnen-Comedy-Nummern. Eine Folge einer Comedy-Sendung bei SRF kostet durchschnittlich 110‘000 Franken.

Quelle: http://www.srf.ch/unternehmen/unternehmen/sendungskosten/sendungskosten-allgemein/unterhaltungs-und-musiksendungen

Weitere Quellen zu „So viel kosten die SRF-Sendungen“: https://www.bluewin.ch/de/entertainment/tv/artikel-redaktion1/2015/10/srf-sparrunde-so-viel-kosten-einzelne-sendungen-zahlen-veroeffentlicht-voice-10vor10-news-sport.html

Gemäss Erfahrungen aus meinem persönlichen Alltag liegt auf der Hand, dass man gerne ein bis zwei oder sogar drei oder auch vier dieser Formate nutzt und als hilfreich, informativ oder spannend empfindet. Aber mit Blick auf das sehr umfangreiche Angebot ist es erschreckend, wieviel man von all dem bereits bezahlten Angebot im Alltag nutzt. Dass die SRG nach einer erfolgreichen „JA zur Abschaffung der Billag-Zwangsgebühr“-Abstimmung gezwungen wird, sich selbst via Werbung oder PayTV zu finanzieren, ist längst überfällig geworden. Damit löst man sich zwar auf einen Schlag von einem riesigen, zum Teil attraktives Angebot (subjektive Einschätzung), macht dafür aber den Weg frei damit neue Angebote entstehen können.

Ich akzeptiere die Ski-Fanatiker, welche die Übertragungen geniessen genauso gilt es für die Fussball- und Hockey-Fans. Aber für diesen Anspruch 462 Franken im Jahr bezahlen? Dafür gibt es andere Lösungen. Wenn die SRG aufgrund der Initiative „JA zur Abschaffung der Billag-Zwangsgebühr“ zur Selbständigkeit gezwungen wird, werden sich rasch Lösungsansätze für diese Bereiche aufzeigen. Denn wo ein Markt (potentielle Kunden) sind, da lässt sich ein Geschäftsmodell nicht lange bitten. Jeder, inklusive die Hockey- und Fussballfans werden weniger für die Nutzung dieser Angebote bezahlen müssen, wenn dieser Fall eintrifft. In der heutigen Zeit bezahlt fast jeder bereits ein digitales Radio- und Fernsehangebot, bei welchem die Senderauswahl mitbezahlt wird, sowie zusätzliche Anschlussgebühren (UPC CableCom, Quickline, Swisscom). Jährlich kommt die Frage auf, was die SRG (als Hauptprofiteur der TV und Radiogebühr) geleistet hat, dass ich mir auch einen Pro7 oder Kabel1 am Feierabend zu Gemüte führen kann. Die Billag-Zwangsgebühr muss ab 2019 sogar jeder zahlen, ob er Radio und Fernsehen nutzt oder nicht. Eine „Steuer“ für die allgemeine Nutzung der TV- und Radiolandschaft im 21. Jahrhundert? Das muss geändert werden, von jedem der nicht annähern einen grossen oder „angemessenen Teil“ des „Service Public“ nutzt.

Unsere Nachbarländer bezahlen genauso zähneknirschend wie wir die TV und Radiogebühren, aber wir können etwas daran ändern. Nehmen wir die Chance wahr! Helft mit und fördert  Diskussionen über dieses Thema, macht die Initiative Bekannt, und das wichtigste wenn es soweit ist: Geht wählen!

JA zur Abschaffung der Billag-Zwangsgebühr

Fernseh und Radiobegühren Aufteilung

Gemäss den alten Zahlen des Bundes, wurden im Jahr 2014 rund 1,3 Mia. Franken über die Empfangsgebühren eingenommen. Davon wurden 1,2 Mia. Franken für die Finanzierung der Radio- und Fernsehprogramme der SRG verwendet. 54 Mio. Franken flossen in das Gebührensplitting zugunsten lokaler und regionaler Rundfunkanbieter. Zusätzlich wurde diesen 0,5 Mio. Franken an die Kosten, die im Rahmen der Einführung neuer Technologien für die Errichtung von Sendernetzen entstehen, zugesichert. Die retlichen Einnahmen wurden für die Nutzungsforschung (2,5 Mio. Franken) und die Verwaltungstätigkeit (Billag AG 50 Mio.; BAKOM 4 Mio.) eingesetzt.

https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kultur-medien-informationsgesellschaft-sport/medien/medienoekonomische-aspekte/oeffentliche-medienfinanzierung-bundesebene.html

Gastbeitrag von Marco Hofer, Perlen

Watson: SRG darf laut Experten auch mit Gebührengeldern gegen «No Billag» kämpfen

SRG-Gegner echauffieren sich immer wieder, es sei skandalös, wie die SRG mit Gebührengeldern Abstimmungskampf betreibt. Dabei sieht das RTVG sogar konkret vor, dass die SRG aktiv gegen die «No Billag»-Initiative kämpfen darf.

Watson: Vielleicht gibt’s von der Billag ein bisschen Geld zurück