Watson: Wie viele neue Sender sind zu viele? So ist die SRG tatsächlich gewachsen

Mit der Gründung immer neuer Kanäle habe die SRG den Bogen überspannt, sagen Kritiker. Von einem Expansionskurs könne keine Rede sein, erwidern die Verantwortlichen. Wir zeigen dir, wie sich das Schweizer Radio und Fernsehen tatsächlich entwickelt hat.


Watson: Wie viele neue Sender sind zu viele? So ist die SRG tatsächlich gewachsen


Für eine erfolgreiche Kampagne brauchen wir auch finanzielle Mittel im Abstimmungskampf. Priorität hat nun, Spenden in einer grossen Crowdfunding-Aktion zu generieren. Machst Du auch mit?

Blick: «Das aggressive Nein-Sujet ist Ausdruck von viel Frust»

Mit einem Stiefel-Plakat machen die No-Billag-Gegner gegen die Volksinitiative mobil. Die Initianten schütteln darüber den Kopf. «Das aggressive Nein-Sujet ist primär Ausdruck von Emotionen und viel Frust bei den Gegnern», sagt Mitinitiant Andreas Kleeb.


Blick: «Das aggressive Nein-Sujet ist Ausdruck von viel Frust»


Für eine erfolgreiche Kampagne brauchen wir auch finanzielle Mittel im Abstimmungskampf. Priorität hat nun, Spenden in einer grossen Crowdfunding-Aktion zu generieren. Machst Du auch mit?

Schweizerzeit: Überdimensionierte SRG

Es gibt kein Thema, bei dem linksstehende Mitmenschen so patriotisch und gar nationalistisch werden, wie wenn es um ihre geliebte SRG geht. Da ist auf einmal der «Zusammenhalt der Nation» gefährdet, oder eine Volksinitiative wird sogleich als «unschweizerisch» bezeichnet. Ein Medienkonzern wird zur alleinigen «Klammer der Nation» überhöht, als hätte es die Schweiz vor dem Fernsehen nicht gegeben.



Schweizerzeit: Überdimensionierte SRG, von Samuel Hofmann


Für eine erfolgreiche Kampagne brauchen wir auch finanzielle Mittel im Abstimmungskampf. Priorität hat nun, Spenden in einer grossen Crowdfunding-Aktion zu generieren. Machst Du auch mit?

Nau: «Die Schweiz würde bei einem Ja nicht untergehen»

Ist er Finanzminister oder Spar-Minister? Nau hat Bundesrat Ueli Maurer am ETH-Tag getroffen, wo natürlich auch die eingesparten 50 Millionen Franken in der Bildung zu reden gaben. Gespart werden soll ja aber auch bei den Billag-Gebühren. Das mögliche Ende der Geldquelle für die SRG löst bei Maurer allenfalls ein Schulterzucken aus.


Bundesrat Maurer fände «No Billag» nicht so schlimm. – Nau

 

Das Wichtigste in Kürze

  • Sparen ist angesagt, auch im Falle der Annahme der No-Billag-Initiative müsse man halt Lösungen finden, sagt Bundesrat Maurer.
  • Weiter schlimm sei das nicht: «Die Schweiz würde nicht untergehen», so Ueli Maurer zu Nau.

«Die Schweiz würde deswegen nicht untergehen», so das Fazit des Finanzministers. Klar, der Bundesrat sei gegen die No-Billag-Initiative, aber allzu heftige Gegenwehr will Ueli Maurer offenbar nicht leisten. Das Volk solle das entscheiden. Nachher würden dann einfach die Karten neu gemischt.

Bürger haben nicht genug zum Leben

Ist die Schweiz grad in Spar-Laune? Ja, wenn man dem eidgenössischen Säckelmeister glauben soll. «Entweder zahlen sie mehr und haben selber weniger zum Leben, oder die öffentliche Hand spart ein, damit die Bürger genug Geld zum Leben haben.» Das sei aber nichts Neues, sondern schon seit Jahrzehnten der Trend.

Nau: «Die Schweiz würde bei einem Ja nicht untergehen»

CVP-Candinas: «Es ist grenzwertig, wenn sich Maurer so äussert»


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Blick: Privatsender wollen sich SRG-Sportrechte krallen

Grosse Teile des SRF-Sportprogramms liessen sich gewinnbringend betreiben, sagen die AZ Medien. SRF widerspricht und legt Zahlen vor.


Blick: Privatsender wollen sich SRG-Sportrechte krallen

Drei Monate vor der No-Billag-Abstimmung liegen die Nerven blank. Die SRG-Verteidiger dürfen keinen Fehler machen. Ausgerechnet jetzt mischt SVP-Bundesrat Ueli Maurer (66) mit einer pikanten Äusserung den Abstimmungskampf auf. «Die Schweiz würde bei einem Ja nicht untergehen», sagte der Finanzminister in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Nau.ch. Damit erweist er dem Gesamtbundesrat und der ganzen Gegnerschaft der Initiative einen Bärendienst: Die Wichtigkeit der SRG für die Demokratie und den Zusammenhalt des Landes ist eines der Hauptargumente gegen die Vorlage. Überhaupt scheint Maurer Sympathien für No Billag zu haben. «Wenn man knappe Mittel hat, muss man effizienter werden», kommentierte er das Szenario bei einer Annahme.


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Luzerner Zeitung Kommentar: No-Billag-Initiative: Legt doch bitte mal eine Sendepause ein

KOMMENTAR ⋅ Dominik Buholzer, Leiter Zentralschweiz am Sonntag, über die No-Billag-Initiative.

Am Leutschenbach liegen die Nerven blank. Und das, bevor es so richtig losgeht. Am 4. März stimmen wir über die No-Billag-Initiative ab. Also in über vier Monaten. Doch bereits jetzt vergeht bald kein Tag, an dem nicht irgend jemand von Schweizer Radio und Fernsehen SRF uns weismachen will, wie wichtig der staatliche Sender ist.

Vor allem die Vertreter der telegenen Sparte werden nicht müde,vor einem Ja ­ zu warnen. Da wird zuweilen ganz schön dick aufgetragen. «10 vor 10»-Moderatorin Susanne Wille erklärte so zum Beispiel, es gehe ihr gar nicht um ihren Job, sondern um etwas Entscheidenderes: um den Journalismus selber. «Denn ich sehe in meiner täglichen Arbeit, wie viel bei SRF in die Recherche investiert wird, wie viel in eine kritische Berichterstattung, die nicht beeinflusst wird durch die Interessen von Unternehmen, Lobbyisten, Politikern», kann auf ihrem Facebook-Profil nachgelesen werden. «­Tagesschau»-Sprecher Roger Brändlin fühlt sich durch die No-Billag-Initiative gar ­«angegriffen und bedroht».

Doch da wird nicht nur eifrig gemahnt und gewarnt. Da versucht man Sachen in ein besseres Licht zu rücken, wo man besser schweigen würde. So etwa, wenn «Schweiz aktuell»-Moderatorin Sabine Dahinden in einem Video auf Facebook ihrem Erstaunen Ausdruck verleiht, was da alles produziert wird beim Schweizer Fernsehen und vor allem, wie hart dafür gearbeitet werde: «Die haben es streng, und auch ich habe schon lange Zeit sehr viel Schweiss, Tränen und vor allem viel Herzblut gegeben.» Und verdienen würden sie an anderen Orten einiges mehr. Sicher. Aber auf jeden Fall verdient man an «anderen Orten» auch einiges weniger, wie unser Artikel auf Seite 3 zeigt.

Es ist richtig, dass man breit über die No-Billag-Initiative diskutiert. Es ist auch nichts dagegen einzuwenden, wenn die Betroffenen selbst, also die Mitarbeiter von Radio und Fernsehen, sich zu Wort melden. Aber das darf nicht dazu führen, dass die SRG-Mitarbeiter nur noch Selbstgefälligkeiten von sich geben. Eine Sendepause in dieser Hinsicht würde hier gut tun. Denn auch in anderen Betrieben gibt es sehr viele Leute, die stolz auf ihren Job sind und hart für ihren Erfolg arbeiten. Das müssen diese aber nicht dauernd so herausstreichen.

Dominik Buholzer, Leiter «Zentralschweiz am Sonntag»

Luzerner Zeitung Kommentar: No-Billag-Initiative: Legt doch bitte mal eine Sendepause ein


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Medienwoche: «No Billag» als Sicherheitsrisiko für die Schweiz?

Die SRG sorgt für Sicherheit: Bei Krisen und Katastrophen informieren die Radiosender die Bevölkerung. Für Sicherheit auf den Strassen sorgen die Verkehrsmeldungen. Bei einer Annahme der «No-Billag»-Initiative könnte die SRG diese Leistungen nicht mehr in der heutigen Form erbringen.


Medienwoche: «No Billag» als Sicherheitsrisiko für die Schweiz?


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Luzerner Zeitung: TV-Stars verrennen sich auf Facebook

Es geht um die Löhne, eine «funktionierende Demokratie» oder «Unabhängigkeit»: Reihenweise mischen bekannte TV-Gesichter im No-Billag-Abstimmungskampf mit. Das könne kontraproduktiv sein, sagt ein Kommunikationsexperte.


Blick: Service Fettnapf


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Die Schweiz am Wochenende: Die SRG-Führung braucht einen Plan B

Blick: Service Fettnapf

Fast täglich melden sich SRF-Mitarbeiter in knapp versteckter Form zur No-Billag-Initiative. Sie wollen den Gebührentopf retten – und lassen dabei keinen Fettnapf aus. Die Peinlichkeiten sind beste Gratiswerbung für die Gebührenabschaffer.


Blick: Service Fettnapf


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